Wann ist Psychotherapie hilfreich?
Häufig entwickeln wir gewisse Bewältigungsstrategien, um mit belastenden Situationen fertig zu werden. Im Moment können diese für unsere Psyche hilfreich sein, manchmal werden sie jedoch langfristig zum Problem. Sie werden also zum Symptom einer darunter liegenden Problematik.
Wie genau sich diese Symptome zeigen ist sehr unterschiedlich, beispielsweise indem jeglicher Ärger ‚hinuntergeschluckt‘ wird, Panikattacken auftreten, es zum Gedankenkreisen oder Gefühlen der Sinnlosigkeit kommt, wir immer wieder an den/ die ‚Falsche‘ geraten uvm.
Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie ist ein Verfahren, um seelisches Leid zu heilen oder zu vermindern. Der/ die PatientIn wird dabei unterstützt Lebenskrisen zu bewältigen, sowie schädliche Verhaltensweisen und Einstellungen zu verändern.
Im psychotherapeutischen Rahmen wird eine sogenannte „Modellbeziehung“ eingegangen, innerhalb derer bestehende hindernde Verhaltensweisen aufgedeckt und bearbeitet werden können. Es kann somit zu korrigierenden Beziehungserfahrungen und Erkenntnissen kommen, die neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.
In Österreich gibt es 23 anerkannte wissenschaftliche Methoden der Psychotherapie, die auf unterschiedliche theoretische Konzepte zurückgehen. Die Ausübung des Berufes PsychotherapeutIn setzt eine langjährige Ausbildung voraus und ist durch das österreichische Psychotherapiegesetz geregelt. Ein zentraler Aspekt ist die strenge Verschwiegenheitspflicht der alle PsychotherapeutInnen unterliegen, um die Möglichkeit zu schaffen alle Probleme offen ansprechen zu können.

Gemeinsam das richtige Setting finden
In den ersten Gesprächen findet ein gemeinsames Kennenlernen statt. In Bezugnahme auf Ihre derzeitige Situation, die bestehende Problematik und Ihrer Ziele, legen wir hier gemeinsam ein auf Sie abgestimmtes Setting fest. Dieses kann natürlich bei Bedarf angepasst werden.